Schlachtung eines Bison

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Amurtiger
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Schlachtung eines Bison

Dies ist ein wahrer Bericht über die Schlachtung eines Bison´s im letzten Jahr. Ich arbeite als Tierpfleger in einem Wildpark. Im letzten Sommer hatte ich Schussdienst. Dies soll heißen ich bin der letzte Mann dort der dann am Abend die Tiere einsperrt, die letzten Besucher zum gehen auffordert und den Laden abschließen.

An einem Abend im August hatte ich dann mitbekommen das bei den Bisons unser Bulle in den Absperrgraben gefallen ist. Bei genauer Betrachtung habe ich gesehen das er sich dabei das linke Vorderbein gebrochen hatte. Daher habe ich erstmal unseren Parkleiter informiert. Der kam und hat den Tierarzt angerufen. Dieser hat auch nur festgestellt das es das beste ist das Tier schnell zu töten. Unser Leiter ist mit einem Jäger befreundet. Dieser kam und hat das Tier erschossen. So kann es noch zerlegt und für unsere Raubtiere als Futter genutzt werden. Da ich der letzte „normale“ Arbeiter war, der vor Ort war, wurde ich gefragt ob ich es machen könnte. Ja, ich konnte. Ich habe schon des öfteren ein Tier mal schlachten müssen. Bisher aber immer kleineres wie Ziegen und Schafe. Ich wusste das ein Tier dieser grösse eine echte Herausforderung wird. Da holte ich erstmal den Radlader und zu viert rollten wir das Tier seitlich in die Schaufel. Damit habe ich ihn in die Futterküche gefahren. Dort habe ich mich für die Schlachtung des Tieres umgezogen. Unser Leiter ist sehr auf Sauberkeit und Hygiene bedacht. Daher bestand meine Schutzkleidung aus Gummistiefel, Regenhose, Regenjacke und Handschuhe. So begann ich als erstes das Fell des Bison zu entfernen. Es muss ja alles nicht perfekt sein schließlich ist es ja nur Futter. Das Problem ist hier hauptsächlich das man das Tier auf dem Boden bearbeiten muss da wir keine Vorrichtung haben um einen großen Bison anzuhängen. Als ich mit dem abziehen der Haut auf der Oberseite fertig war kamen die drei anderen noch mal vorbei um nach dem rechten bei mir zu sehen. Das war genau der richtige Zeitpunkt, den zu viert waren wir in der Lage das Tier auf die andere Seite zu drehen. Jetzt konnte ich auch dort die Haut entfernen. Jetzt hat sich unser Parkleiter, Tierarzt und Jäger verabschiedet und meinten noch das sie jetzt zusammen noch im Restaurant was Essen gehen. Mein Chef meinte noch ich solle mir Zeit lassen und als dank für diesen Sondereinsatz die nächsten zwei Tage zuhause bleiben. So kann man auch freie Tage verdienen. Wie ich schon geschrieben habe war es im August passiert und an diesem Tag waren es über 30 Grad. Daher fühlte ich mich in dieser Gummikleidung wie in einer Sauna. Jetzt wusste ich aber das die anderen zum Essen gefahren sind und ich ab jetzt wirklich alleine bin und mit Sicherheit keiner mehr kommen wird. Also zog ich als erstes die Regenjacke und Handschuhe aus. Mir war klar das ich bei dieser arbeit die jetzt noch kommt sehr schmutzig werden werde. Dies ist mit aber egal. Es gibt schließlich Wasser zum waschen danach und außerdem habe ich es schon immer gern gehabt mich mal in einem Misthaufen oder Schlammloch zu Suhlen. Daher habe ich hiermit auch hier kein Problem. Ich wollte schon immer mal einem Rind von hinten in den After greifen. Jetzt habe ich endlich mal die Möglichkeit dazu. Also dahinter gekniet und mit der rechten Hand langsam in den Arsch gehen. Ist das ein geiles Gefühl. Langsam immer weiter rein bis zur Schulter. Bei jeder Bewegung fühlt man wie der warme Brei im Darm sich durch die Finger und um den Arm quillt. Da musste ich erstmal mehrere Hände herausholen und diesen Kuhscheiss auf meinem Oberkörper verteilen. Jetzt hatte ich keine Lust mehr auf irgend eine Kleidung also weg mit der Gummihose und Stiefel. Jetzt war ich komplett nackt. Als nächstes machte ich mich daran den Kopf des Tieres abzuschneiden. Dieser soll schließlich nicht beschädigt werden. Unser Tierpark möchte hin an eine Präparator verkaufen. Dieses war sehr gewöhnungsbedürftig. Man sitzt nackt neben einem toten Bison und schneidet mit einem scharfen Messer sich durch den Hals und hat alles an Adern und Röhren zu durchtrennen. Danach hätte ich auch in jeden Zombifilm mitmachen können so beschmiert mit Blut war ich schon zu diesem Zeitpunkt. Den Kopf zog ich im aller Kraft zur Seite. Nun schnitt ich die Bauchdecke auf. Dabei ging ich sehr vorsichtig vor um nicht die darunter liegende Organe anzuschneiden. Ich schnitt von den letzten Rippen bis hinten auf. Jetzt quollen schon die ersten Därme aus dem Körper raus. Ich kniete mich neben das Tier, griff mit beiden Armen rein und zog so viel wie geht raus. Dies machte ich mehrmals. Es ist erstaunlich wieviel in so einem Tierkörper drin ist. Die Därme mussten jetzt gelehrt werden. Ich schnitt die Därme der länge nach auf. Als ich den ganzen „Matsch“ dann habe vor mir liegen sehen, in dem ich sowieso schon gesessen habe, konnte ich nicht anders. Ich musste mich einfach mal fallen lassen. War das ein geiles Gefühl auf der Haut. Die nun geleerten Därme warf ich in unsere Altfleischtonne. Nun machte ich mich an dem Magen des Tieres zu schaffen. Da Bisons Rinder sind gehören sie zu den Wiederkäuern und haben einen mehrteiligen Magen. Der größte davon ist der Pansen. Dieser ist auch der erste Magen in den die Nahrung nach dem Fressen kommt. Auf Grund der Größe kann man diesen Magen, alle vier hängen zusammen, nicht alleine aus dem Tier nehmen. Daher konnte ich ihm nur aufschneiden und diesen Futterbrei auslaufen lassen. An diesen Geruch muss man sich aber auch erstmal gewöhnen. Aber ich wusste was mich erwartet. In den nun schon fast ausgeräumten Bauchraum kletterte ich rein und versuchte den Magen umzudrehen damit auch der Rest ausläuft. Ist dabei bis jetzt eine klebrige Pampe auf mir entstanden. Nach dem der Bauchraum nun leer ist fehlte nur noch der Brustkorb mit Herz und Lunge. Ich hatte keine Lust die Rippen auf zu schneiden. Daher kletterte ich wieder in das Tier und schnitt das Zwerchfell auf, dahinter findet man dann Lunge und Herz. Also nach oben robben und mit den Händen das Herz greifen. Jetzt kräftig ziehen und etwas zerren damit die Hauptadern abreißen und dann hält man das Rinderherz in den Händen. Das Herz wird nicht weggeworfen sondern dient las Futtermittel. Jetzt musste ich nochmals zwei mal in des Tier rein um auch die beiden Lungenflügel auf gleiche weise zu entnehmen. Diese dienen ebenfalls als Futter. Jetzt habe ich das Tier noch grob zerteilt und in den Kühlraum gezogen. Die „Feinarbeit“ können morgen meine Kollegen machen. Zum Abschluss wurde jetzt noch der Schlachtraum mit Wasser gereinigt. Als letztes war ich selber an der Reihe. Das jetzt schon angetrocknete Blut und Kuhscheisse war nicht so einfach abzuspülen. Aber mit etwas Zeit, Spülmittel und einer Bürste habe ich es auch geschafft sauber zu werden. Der Geruch nach Magen und Darm blieb aber noch für die nächsten Tage an mir haften.

Dies war mal ein ganz besonderes Erlebnis sich mal so richtig einzusauen, auch wenn mir dieses große und stolze Tier dabei leidgetan hat. Ich hätte es gerne auch noch lange auf seine Anlage gepflegt.

 

Wie schon geschrieben bin ich ein „Freund“ von Schlamm und Misthaufen. Ich bin immer auf der suche nach einer geeigneten Möglichkeit zum einsauen. Ich hätte zwar auf Arbeit möglichkeit gut an einen Misthaufen zu kommen, aber meine Mitarbeiter sollen davon nicht unbedingt was mitbekommen. Das geilste das ich mir vorstellen kann wäre mal ein gemeinsamer Besuch in einem Kuhstall und sich zusammen einzusauen. Wer dazu Möglichkeit hat sollte ich bitte mal melden. Ich bin zu vielen offen.

Drexjunge
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Einsauen beim Besichtigen

Habe ich mal probiert, extra einen Campingplatz mit Bauernhof aufgesucht und beim Anmelden die Bäuerin und den Bauern im Kuhstall getroffen. Leider konnte ich nicht "versehentlich" in Kuhscheisse treten oder mich "rein zufällig" anscheissen lassen. Hat mich sowas von aber auch geärgert.